Bautrend: Nachhaltigkeit

Fokus auf Umwelt

Bautrend: Nachhaltigkeit

Über das letzte Jahrzehnt hinweg hat sich in der Gesellschaft ein starkes Umweltbewusstsein manifestiert. Erst kürzlich ging es durch die Medien: Die Erderwärmung um 1,5 Grad soll bereits bis zum Jahr 2030 erreicht werden. Zehn Jahre früher als bisher gedacht. Der Klimawandel zeigt sich auch in den derzeitigen Wetterereignissen: Starkregen und Überschwemmungen im Westen Deutschlands, Großbrände rund um das Mittelmeer und der Anstieg des Meeresspiegels. Wie sich die klimatischen Veränderungen auf Mensch und Tier auswirken, ist noch unklar. Eins zeichnet sich allerdings ab: Der Mensch ist deutlich klimabewusster als noch vor einigen Jahren. Das spiegelt sich in allen Lebensaspekten wider – und vor allem auch beim Bauen.

 

Nachhaltig Bauen – geht das?

Der Klimawandel macht es deutlich: Wir müssen umdenken – auch auf den Baustellen. Doch geht das überhaupt? Wir sagen ganz klar: Ja, das geht!

Nach einer Forsa-Umfrage ist 82 Prozent der Deutschen beim Bauen die Beachtung des Umweltschutzes wichtig. Rund 94 Prozent der Befragten sind dabei langfristig niedrige Kosten für Energie, Instandhaltung und Sanierung wichtig. Und auch Baumaterialien und die Bauweise selbst sollen sich verändern: Ebenfalls 94 Prozent wünschen sich, dass diese Gesundheit und Wohlbefinden der Bewohner unterstützen.

Für uns ist der Hausbau als KfW-Effizienzhaus der Standard für energieeffizientes Bauen. 40, 55, 70, 85 und 100 – bei diesen Zahlen handelt es sich um die sogenannten Effizienzhaus-Stufen. Sie bieten Orientierung für den Energieverbrauch und den stattlichen Zuschuss. Je kleiner diese Kennzahl ist, desto weniger Energie verbraucht das Haus. Und das Beste: Umso höher ist die staatliche Förderung. Die Gruppierung ergibt sich aus baulichen und technischen Maßnahmen wie Heizung, Lüftung und Dämmung.

Beim Bau eines Energieeffizienzhauses gibt es gleich dreierlei Vorteile: Die Bauweise sorgt für geringere Heizkosten sowie die Wertsteigerung Ihres Hauses und schont gleichzeitig die Umwelt.

 

Einsatz von erneuerbaren Energien

Darüber hinaus sind erneuerbare Energien ein wichtiger Faktor beim Hausbau. Erneuerbare Energien sind Energien aus nachhaltigen Quellen, die sich nicht verbrauchen, sondern natürlich erneuern. Klimafreundliche Strom- und Wärmegewinnung gelingt zum Beispiel durch Sonne. Die klassische Variante für Privatpersonen ist wohl die Photovoltaikanlage. Mithilfe von Photovoltaikanlagen kann Sonne in Strom umgewandelt werden. Doch mit Sonnenenergie kann nicht nur Strom, sondern auch Wärme gewonnen werden. Der Begriff Solarthermie bezeichnet den Prozess, aus Sonnenenergie Wärme zu erzeugen. Doch das ist nicht die einzige Option: Energie aus Windkraft oder Biomasse sind ebenso übliche alternative Energiequellen. Pelletheizung oder Wärmepumpe sorgen so für klimafreundliche, wohlige Wärme in Ihrem Eigenheim.

Schon gewusst? Das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) regelt, dass bei Neubauten eine anteilige Nutzung regenerativer Energien bei der Wärmegewinnung Pflicht sind.

Sie haben Fragen zum energieeffizienten Bauen? Sprechen Sie uns gerne an!