Corona-Krise: Artikel - Zielsdorf Massivhaus

Corona-Krise:

Was man als Bauherr wissen muss

Corona-Krise:

 

Die Corona-Pandemie stellt uns alle vor große Herausforderungen – viele Bauherren haben nun offene Fragen und Ängste – diesen wollen wir in unserem Blogbeitrag auf den Grund gehen und versuchen, Antworten zu finden.

 

Welche genauen Auswirkungen die Corona-Pandemie auf das Bauwesen hat, ist derzeit noch nicht abzusehen. Viele Bauunternehmen, so auch wir, arbeiten aber weiter, um für den Kunden den Traum vom Eigenheim zu realisieren. Die zahlreichen wichtigen Schutzmaßnahmen, um die Ausbreitung der Pandemie zu verlangsamen, schränken aber natürlich auch den Hausbau ein. Gearbeitet wird nur noch in kleinen Teams, Behörden werden geschlossen usw. So verzögern sich die Fortschritte, Bauanträge werden spät genehmigt und man wartet oft lange auf Antworten. Aber auch Baustoffe werden möglicherweise in den kommenden Wochen und Monaten knapp. Die Konsequenz: Die Bauzeit verlängert sich.

 

Mein Bau verzögert sich – was soll ich jetzt tun?

Bleiben Sie vor allem eins: Ruhig – und suchen Sie mit Ihrem Baupartner eine gute Lösungsstrategie. Es gibt zahlreiche Maßnahmen, die Sie jetzt treffen können. Wenn Sie derzeit noch in der Planungsphase sind, können Sie Feinheiten ausarbeiten, sich Gedanken über den Stil Ihres Hauses machen oder auf die Suche nach dem passenden Grundstück gehen. Wenn Sie aber bereits in der Bauphase stecken, können Sie zum Beispiel den Innenausbau vorantreiben oder vermehrt selbst Arbeiten übernehmen. Steht der Bauendspurt bei Ihnen an und es kommt zu Lieferengpässen, setzen Sie auf Lagerware statt Produkten, die lange Lieferzeiten haben. Auch in Sachen Finanzierung können Sie jetzt einiges tun: Sprechen Sie bei offenen Fragen unbedingt mit Ihrer Bank, die haben sicherlich auch Angebote, um gut durch die aktuelle Zeit zu kommen. Merken Sie bereits jetzt, dass sich Ihr Einzug verzögern wird, denken Sie daran, Ihren Mietvertrag nicht zu früh zu kündigen.

 

Sollten Bauherren ihrer Baufirma kündigen?

Von Kündigungen aufgrund von Verzögerungen der Leistungserbringungen und unter Berücksichtigung vereinbarter Fertigstellungsfristen ist unbedingt abzuraten. Es ist unwahrscheinlich in der jetzigen Situation kurzfristig ein Unternehmen zu finden, das den Bau fortsetzt. Jedes Unternehmen wird vermutlich alles geben, um möglichst effektiv weiter zu arbeiten.

 

Denken Sie aber immer dran: Vermeiden Sie auch auf der Baustelle unnötige soziale Kontakte und halten Sie Abstand. Auch Termine mit Dienstleistern können Sie häufig per Videokonferenz wahrnehmen. Wir stehen Ihnen in dieser Zeit weiterhin wie gewohnt als Ansprechpartner zur Seite und beraten Sie gerne persönlich, wie Sie aktuell mit Ihrem Bauvorhaben umgehen sollten.