Dach – planen und bauen (Teil 1) Artikel - Zielsdorf Massivhaus

Dach – planen und bauen (Teil 1)

Wie sie das perfekte Dach finden – und was dabei zu beachten ist

Dach – planen und bauen (Teil 1)

Es gibt beim Hausbau viele wichtige Faktoren. Als Bauherr ist man sich meist vorher gar nicht bewusst, wie viele Entscheidungen zu treffen sind und wie groß die Auswahl bei vielen Materialen ist. Ein wichtiger Teil des Massivhauses ist das Dach. Klar, jedes Haus benötigt ein Dach. Doch ist Dach nicht gleich Dach. Dachform und Eindeckung prägen das Bild eines Hauses. Aber als Bauherr sollte man nicht nur nach der Optik entscheiden, sondern noch ein paar Schritte weiterdenken: Wie soll das Dach später genutzt werden und was soll es kosten? Um diese Faktoren zu beeinflussen spielen die Dachkonstruktion und der Dachaufbau eine wichtige Rolle.

Das Dach eines Hauses dient insbesondere als Schutz für das Mauerwerk, hat aber auch Einfluss auf Optik und Preis. Bei all den Möglichkeiten muss gewährleistet sein, dass die Kombination aus Dachstuhl, Gauben, Dämmung und Dacheindeckung (samt optionaler Solaranlage) stabil steht und Umwelteinflüssen trotzt. Zusätzlich gibt es in vielen Ortschaften konkrete Bebauungspläne, durch die man oft auf eine bestimmte Dachform festgelegt ist. 


Dachformen                                                                            

Das Dach kann das Gesamtbild eines Hauses komplett verändern. Herbei gibt es die unterschiedlichsten Varianten wie das Satteldach, das Flachdach oder auch das Mansarddach. Die Unterschiede zwischen den Dachformen sind teilweise gravierend, deswegen sollte man sich als Bauherr vorher gut überlegen, welche Dachform man wählt. Neben der Optik legt die Dachform auch fest, wie es im Anschluss genutzt werden kann. Das Flachdach beispielsweise bietet vielseitige Nutzungsmöglichkeiten, zum Beispiel als Dachterrasse. Auch die Dachloggia ist hier eine tolle Option. Solaranlagen sind allerdings nur mit Trägergerüst anzubringen. Auch sollte man sich gut überlegen, ob unter dem Dach ein Dachboden Platz finden soll. Dann bieten sich eher höher gebaute Dächer mit Dachfenstern an. 

Die häufigste Dachform in Deutschland ist das Satteldach. Aber besonders in Neubaugebieten zeigen sich auch immer mehr Häuser mit anderen Dächern – wie dem Pult- oder Flachdach oder auch einem Zelt- oder Walmdach. Hierbei bringt jede Dachform verschiedene Eigenschaften mit sich, die für oder gegen sie sprechen. Hier eine Auswahl im Überblick:


Das Flachdach

Augenscheinlich eine der einfachsten Bauformen, bei welcher das Wasser durch Ausbildung eines Gefälles weggeführt werden muss. Mit einem Flachdach vermeidet man Dachschrägen, so lässt sich der Wohnraum besonders effizient nutzen. Das Dach kann gut als Garten oder Terrasse genutzt werden.

 

Das Satteldach

Der Dach-Klassiker in Deutschland. Einfach zu bauen, bietet dem Mauerwerk Schutz und eignet sich hervorragend für Photovoltaik oder Solar.

 

Das Walmdach/Zeltdach

Sowohl beim Walmdach als auch beim Zeltdach gibt es auf allen vier Gebäudeseiten geneigte Dachflächen. Dadurch ist die Dachkonstruktion stabiler, die Außenwände darunter besser geschützt. 

 

Das Schleppdach

Ein Schleppdach ist eine Verlängerung der Dachfläche weit über die Außenmauern hinaus. Die Fläche unter dem Schleppdach kann als Hauseingang, Carport oder Lagerfläche genutzt werden und ist eher eine architektonische Besonderheit.

Nach der Wahl der passenden Dachform gilt es, dass dieses fachmännisch aufgebaut, gedämmt und gedeckt wird. Was dabei zu beachten ist und welche Zusatzfunktionen das Dach erfüllen kann, gibt es im nächsten Blogbeitrag zu lesen. Bei allen weiteren Fragen steht unser Zielsdorf-Team immer zur Verfügung!