Schutz vor Feuchtigkeit

Schimmel – der ungebetene Gast.

Schutz vor Feuchtigkeit

Ob Altbau oder Neubau, Schimmelbildung ist in vielen Häusern ein Problem. In schimmligen Wohnungen sollte niemand auf Dauer leben, denn Schimmelpilze können die Gesundheit beeinträchtigen. Wirkungsvoll bekämpfen lässt sich Schimmelbildung nur, wenn die Ursache erkannt und abgestellt wird.

Aber woher kommt der Schimmelpilz?

Schimmelpilze benötigen Feuchtigkeit, sie wachsen daher bevorzugt auf Flächen, die dauerhaft feucht sind. Innenwände von intakten Wohngebäuden sollten dafür zu trocken sein. Bildet sich dennoch Schimmel, muss die Ursache für die feuchte Wand ermittelt werden. Ein Mensch transpiriert ungefähr eineinhalb Liter Feuchtigkeit pro Tag in seine Umgebung. Wenn nun noch zusätzlich Wäsche zum Trocknen aufgehängt, gekocht, geduscht oder gebadet wird, kann sich jeder vorstellen, dass pro Tag eine große Menge Feuchtigkeit an die Raumluft abgegeben wird.

Bauliche Mängel als Ursache

Ist der Schimmel durch bauliche Mängel, z.B. undichte Wärmedämmung, entstanden, ist dieser Schaden nicht von der Wohngebäudeversicherung oder Hausratversicherung abgedeckt. Ganz wichtig ist es, den Schaden schnellstmöglich zu analysieren und zu behandeln. Hierzu gibt es viele Experten, die die Beseitigung übernehmen.

Hier ein paar Tipps, um Schimmel zu vermeiden:

  • Möbelstücke wie Schränke oder Sofas nicht dicht an Außenwände stellen 
  • Badezimmer-Fenster nach dem Duschen öffnen
  • auch unbewohnte Zimmer und Wohnungen im Winter heizen
  • Türen zu Zimmern, die nicht beheizt werden können, geschlossen halten
  • Richtige, manuelle Lüftung (Luftfeuchtigkeit)
  • ggf. Einbau einer Lüftungsanlage