Sturm, Hitze und Starkregen beim Hausbau berücksichtigen

Für alle Wetter gerüstet

Sturm, Hitze und Starkregen beim Hausbau berücksichtigen

Der Klimawandel bringt Extremwetterlagen mit sich. Sturm, Hitze und Starkregen sind nicht nur auf der anderen Seite der Welt an der Tagesordnung, sondern sind auch schon in Deutschland spürbar. Damit Sie und Ihr Eigenheim auch für jede Wetterlage gerüstet sind, ist es wichtig, sich schon bei der Hausplanung und dem anschließenden Bau ganz bewusst vor Unwetterschäden zu schützen.

 

Erst im Juni vermeldeten die Medien schwere Unwetter mit Schäden in Milliardenhöhe sowie ein steigendes Gewitter- und Unwetterrisiko. Damit Ihnen keine horrenden Kosten entstehen, geben wir Ihnen ein paar Tipps, wie Sie Ihr Haus in der Bauphase und auch noch nachträglich wetterfest machen können.

 

So bleiben Sie trocken

 

Das Dach schützt Ihr Haus von oben und damit vor den meisten Wetterphänomenen. Beim Hausbau können Sie eine zweite wasserführende Ebene unter den Dachziegeln einplanen. Durch die Folie fließt das Wasser sicher ab und schützt die darunterliegende Dämmschicht. So bleibt es bei Ihnen schön trocken.

 

Nach dem Hausbau sollten Sie regelmäßig Ihre Regenrinnen und Fallrohre überprüfen. Schmutz und Laub können verhindern, dass das Wasser abfließt. Das kann zu Schäden an der Fassade führen. Aber nicht nur Ihre Regenrinnen sollten Sie stets nachschauen (lassen), sondern auch Ihr Dach. Bei starken Temperaturunterschieden vor allem im Sommer kann es zu Rissen kommen. Wenn ein solcher Riss in Ihren Dachziegeln frühzeitig entdeckt wird, können schlimmere Schäden im Innenraum verhindert werden.

 

Noch alle Ziegel auf dem Dach?

 

Für sogenannte Windsogrichtungen gibt es bereits gesetzliche Regeln. Mit diesemGesetz soll verhindert werden, dass bei starkem Sturm die Dachziegel vom Dach fallen und Personen- oder Sachschäden verursachen. Sturmklammern sollen dafür sorgen, dass die Dachziegel zusammengehalten werden.

 

Vor jedem angekündigten Sturm sollten Sie einmal um und über Ihr Grundstück gehen und schauen, welche leicht beweglichen Teil gesichert werden müssen. Blumenkübel, Mülltonnen oder Gartenmöbel können bei hohen Windgeschwindigkeiten durch die Gegend fliegen. Damit Sie Ihren Gartenstuhl nicht aus dem Nachbarsteich fischen müssen, sollten leicht bewegliche Gegenstände immer gesichert sein – zum Beispiel in der Garage. Denn herumfliegende Gegenstände können die Fassade Ihres eigenen Hauses oder auch die des Nachbarn beschädigen. Außerdem sollten Sie Ihre Fenster schließen und die Markise einfahren. So sind Sie einfach und schnell sturmfest.

 

Ausreichend versichern

 

Gebäude- und Hausratversicherung decken Schäden von außen und im Innenraum ab. Eine Haftpflichtversicherung schützt Sie dann, wenn bei Unwetter Gegenstände aus Ihrem Garten bei Ihrem Nachbarn Schaden anrichten. Spezielle Versicherungen wie Glas- oder Elementarschadenversicherungen helfen bei Schäden an Fenster- und Terrassentüren oder bei Überschwemmung und Starkregen.

 

Sie haben Fragen zu Ihrem Bauvorhaben oder wollen Ihr Haus wetterfest machen?

Sprechen Sie gerne einen unserer Experten an!