Umbau statt Neubau – Was gilt es zu beachten? Artikel - Zielsdorf Massivhaus

Umbau statt Neubau – Was gilt es zu beachten?

Teil 1

Umbau statt Neubau – Was gilt es zu beachten?

Wer ein altes Haus gekauft oder geerbt hat, kommt um eine Renovierung langfristig nicht herum. Welche Kosten und Aufgaben für einen Umbau anfallen können, erklären wir Ihnen ausführlich in diesem Blogbeitrag.

Versteckte Baumängel, explodierende Kosten und Ärger mit Handwerkern – wir verraten, wie Ihr Umbau nicht zum unkalkulierbaren Abenteuer wird. Auch wenn wir eher auf Neubauten spezialisiert sind, möchten wir dieses Thema in unserem Blog nicht vernachlässigen und Ihnen alle wichtigen Informationen mit auf den Weg geben. Mehr dazu lesen Sie in Teil zwei dieses Beitrags.

 

Die wichtigsten Fragen im Überblick:

Sind Umbauarbeiten eigentlich immer teurer und dauern länger als gedacht?
Nicht unbedingt, außer solche, die ohne ausreichende Vorplanung und Untersuchung des alten Hauses begonnen werden. Man muss sich vorher intensiv mit dem Gebäude und vor allem den eigenen Erwartungen auseinandersetzen. Vielleicht haben Sie auch Freunde oder Bekannte, die bereits einmal ein Haus umgebaut haben.

Was sind die häufigsten Gründe für Verteuerungen und Verzögerungen? 
In der Regel werden versteckte Bauteile freigelegt, die Schäden aufweisen und die sofort bearbeitet werden müssen. Grade in alten Häusern, die vorher nicht im Familienbesitz waren, erwarten einen oft unbekannte Herausforderungen. Je genauer ein Gebäude vor dem Kauf oder Umbau untersucht wird, desto sicherer vermeidet man böse Überraschungen. Dank genauer Kenntnis des Bestands und der erforderlichen Maßnahmen lässt sich erst richtig planen. Am wichtigsten aber: Legen Sie Ihre Wünsche direkt vor dem Umbau fest! Nur so sind Sie sich im Klaren, was Sie genau von Ihrem Bau erwarten.

Welche Probleme treten beim Modernisieren am häufigsten auf?
Das sind zum einen verdeckte Mängel am Gebäude, zum anderen schlecht beschriebene Zielvorstellungen. Und ein Kernkonflikt: Der Bauherr möchte viel Leistung für wenig Geld, der Handwerker viel Lohn für wenig Zeit- und Materialaufwand. Der zusätzliche Sanierungsbedarf sprengt dann aber den vereinbarten Preis. Viele sparen auch am falschen Ende: Sie beginnen einen Umbau ohne professionelle Vorbereitung, dann erhöhen Schutzmaßnahmen oder Teildemontagen die Kosten.

Und wie lautet die Lösung?
Das Gebäude vor dem Umbau unbedingt durch einen Profi untersuchen lassen. Oftmals geben schon Kleinigkeiten Hinweise auf gravierende Bauschäden. Zum Beispiel sind in Kellerräumen rostige Nagelköpfe an Fußleisten ein Indiz für zu hohe Feuchtigkeit, Spalten zwischen Dielen und Fußleisten deuten auf Schäden von Balkenköpfen hin, und Feuchteflecken im Brüstungsbereich entstehen oftmals bei Fehlstellen der Abdichtung zwischen Fensterrahmen und Mauerwerk.

 

Mehr zu diesem spannenden Thema lesen Sie in Teil 2!