WELCHE HEIZUNG PASST ZU MIR? Teil 2 Artikel - Zielsdorf Massivhaus

WELCHE HEIZUNG PASST ZU MIR? Teil 2

Heizungstypen im Vergleich

WELCHE HEIZUNG PASST ZU MIR? Teil 2

Die kalte Jahreszeit ist in vollem Gange. Jeden Morgen hofft man, dass die Scheibe des Autos nicht gefroren ist oder man vor der Tür nicht schneeschieben muss. Kälte ist ein wichtiger Faktor für jedes Eigenheim – beginnend mit den passenden Dämmmaterialien bis hin zur passenden Heizung. In einem ersten Blogbeitrag haben wir bereits das Thema „Heizen“ vorgestellt, heute sollen die unterschiedlichen Heizungstypen näher untersucht werden. 

Hier gehts zum ersten Blogbeitrag.


Im heutigen Beitrag stellen wir die Brennwertheizung, Kamine und Öfen sowie die Pelletheizung näher vor. Jeder dieser Heizungstypen hat seine individuellen Vor- und Nachteile – immer abhängig von den Bedürfnissen des Bauherren oder der Bauherrin.


Die Brennwertheizung (Öl oder Gas)

Laut aktueller Energieeinsparverordnung müssen neue Gas- oder Ölheizungen mit einem Brennwertkessel ausgestattet sein. Bei solchen Geräten wird nicht nur die bei der Verbrennung anfallende Wärme zu Heizzwecken genutzt, sondern auch die im Abgas enthaltene Wärme. Eine Technik, die Öl- oder Gasheizungen effizienter machen.

Das Funktionsprinzip von Brennwertgeräten ist einfach: Ein Brennstoff wird verfeuert, die Flamme beziehungsweise die dabei freigesetzte Wärme erhitzt das Heizungs- oder das Brauchwasser. Bei der Verbrennung entstehen Abgase, die warmen Wasserdampf enthalten. Diese Abgase werden abgeführt und kondensieren. Dabei wird erneut Wärme freigesetzt, die ebenfalls genutzt wird. Durch diese doppelte Wärmenutzung sind Brennwertgeräte viel effizienter als Normale Öl- oder Gasheizungen.
 

Vor- und Nachteile der Brennwertheizung

Einer der größten Vorteile von Gasheizungen ist ein simpler: Sie brauchen keinen Tank. Eine Verbindung an das Gasnetz genügt. Sie erreichen einen hohen Wirkungsgrad – und sind oft günstiger in der Anschaffung als andere Heizungstypen. 

Nachteil der Brennwertheizungen allerdings ist der geringe Nachhaltigkeitsaspekt, denn es werden fossile Brennstoffe benötigt. Und man ist natürlich abhängig von der Verfügbarkeit der Rohstoffe und somit auch an die Preise der Anbieter gebunden.

 

Kamine und Öfen

Kamine und Öfen sind etwas für Romantiker. Bei eisiger Kälte vor dem warmen Kamin liegen sorgt nicht nur für Gemütlichkeit, sondern ist auch eine enorme Wärmequelle. Früher noch Standard wird der Kamin heute immer mehr zur Seltenheit – oder gar zum Luxusgut. Allerdings sehen die Wärmespender nicht nur gut aus, sondern können auch die eigentliche Heizung entlasten. Neben den Klassikern wie dem Schwedenofen oder dem Kachelofen sind z.B. Kaminbausätze moderne Lösungen.

Besonders sinnvoll sind die Öfen, wenn sie an den Wasserkreislauf angeschlossen sind und somit das Wasser erwärmen – so kann der Ofen theoretisch zur Zentralheizung werden.

 

Die Pelletheizung 

Die Pelletheizung ist eine beliebte Alternative, insbesondere im Neubau – allerdings erfordert sie bestimmte bauliche Voraussetzungen. Eine Pelletheizung wird üblicherweise mit kleinen Pellets aus Holz beheizt. Die Pellets werden ähnlich wie Heizöl im Haus gelagert, dafür muss natürlich der nötige Platz vorhanden sein. Von dort werden die Pellets angesaugt oder über eine sogenannte Schnecke zum Kessel transportiert und verbrannt. Mit der entstehenden Wärme wird das Heizungs- und Brauchwasser erhitzt. 

Vorteile einer Pelletheizung sind das Umweltbewusstsein und die Förderung durch den Staat – sowie die zusätzlich relativ geringen Rohstoffe. Allerdings sollte man eine Pelletheizung frühzeitig in seinem Bauplan berücksichtigen. Denn die Heizung benötigt relativ viel Platz und muss miteinander verbunden werden. Auch ein Schornstein darf nicht fehlen.

In Teil 3 unsere Reihe werden weitere Heizungsarten und die Lupe genommen. So kommt man gerne auf warme Gedanken…