Worauf Sie bei der Grundrissplanung zu achten ist

5 Tipps zur Grundrissplanung

Worauf Sie bei der Grundrissplanung zu achten ist

Auf den ersten Blick klingt die Gestaltung des Grundrisses eines Hauses interessant und spaßig. Aber Sie werden vielleicht bald feststellen, dass die Herausforderungen dahinter viel mehr sind, als man erwarten würde. Es gibt entweder zu viele oder zu wenige Optionen für die Gestaltung von Grundrissen. Wenn Sie sich für den Bau eines schlüsselfertigen Hauses oder eines gemeinsamen Gebäudes wie eine Doppelhaushälfte entscheiden, können Sie normalerweise zwischen zwei oder drei Grundrissen wählen. Robuste Massivbau- und Architektenhäuser bieten Ihnen mehr Gestaltungsfreiheit und Flexibilität. Dies kann jedoch dazu führen, dass Sie Ihre Ideen nicht in die Praxis umsetzen können oder das zu viele Ideen vorliegen und man sich nicht entscheiden kann.

Natürlich möchte jeder ein großes Zimmer, aber wenn Sie nur im Schlafzimmer schlafen, muss dies dann wirklich 20 Quadratmeter groß sein? Sie müssen auch die Bauvorschriften einhalten. Wenn beispielsweise in Ihrem Bebauungsplan eine bestimmte Dachform angegeben ist, können Sie Ihren Traum von einem modernen Badezimmer unter dem Dach möglicherweise nicht verwirklichen. Es gibt auch Vorschriften bezüglich der Raumgröße. Die Wohnbauförderung sieht beispielsweise ein Kinderzimmer von mindestens 10 Quadratmetern vor. Wenn zwei Kinder im Zimmer leben, sind es sogar 12 Quadratmeter. Diese wichtigen Faktoren gilt es vorher zu beachten.

Gerne geben wir euch 5 Tipps mit auf den Weg, damit Ihr euren Grundriss optimal gestalten könnt:

1. Rechtliche Grundlagen und Fixpunkte bestimmen

Welche Bestimmungen sind durch den Bebauungsplan vorgegeben? Ist eine Dachform oder eine Etagenanzahl vorgegeben? Wie viele Kinderzimmer sollen eingeplant werden? All diese Rahmenbedingungen sollten zunächst einmal festgelegt werden. Danach geht es an die Detailplanung.

2. Raumplanung

Welche Räume sollen im Haus vorhanden sein? Keller, Waschküche, Ankleidezimmer, die Anzahl der Bäder und Heizungsräume sollten vorher klar bestimmt werden. Auch die Art der Treppe und ob eine offene oder geschlossene Planung gewünscht ist, muss nun bestimmt werden.

3. Plane für die Zukunft

Bei der Hausplanung soll für die Zukunft geplant werden. Denken Sie nicht nur an die nächsten 5 Jahre, sondern auch an die kommenden 20 oder 25 Jahre. Was ist, wenn die Kinder mal ausziehen? Oder man ein Home-Office benötigt? Denken Sie jegliche Szenarien einmal durch.


4. Norden, Süden, Osten und Westen

Bedenken Sie bei der Raumplanung immer die Lage der Sonne. Wenn Sie abends die Sonne genießen wollen, sollten die Haupt-Wohnräume im Westen liegen. Genau wie Sitzbereiche im Außenbereich. Nebenräume gehören generell in den Norden, Schlafzimmer in den Osten.

5. Get inspired

Nichts ist wichtiger als die richtige Inspiration. Im Internet, auf Pinterest oder in Zeitschriften findet man endlose Inspirationsgrundlagen. Auch die Häuser von Freunden und Familie sind oft eine tolle Quelle, um herauszufinden, was einem besonders gefällt – und was nicht. Notieren Sie sich alles an einem Ort, so schöpfen Sie später aus Ihrer Inspiration.